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Fachtheorie des Diamantschleifens

Mit dieser Artikelserie möchten wir Sie mit den wichtigsten Begriffen und Techniken des Diamantschleifens vertraut machen.

Im ersten Kapitel geht es um Schliffformen von Diamanten

Der Brillantschliff

Der Begriff Brillant ist heute so eng mit dem Mineral Diamant verbunden, dass man gemeinhin von Brillant spricht, wenn man das Mineral Diamant meint.

Der Brillant gilt als der Klassiker unter allen Schliffformen. Seine Bezeichnung bezieht sich ausschließlich auf die runde Form, die am Oberteil mindestens 32 Facetten + Tafel, am Unterteil mindestens 24 Facetten + Kalette aufweist.

Die Facetten werden wie folgt bezeichnet:

Oberteil:                           8  Tafelfacetten
                                           8  obere Hauptfacetten
                                         16  obere Rundistfacetten

Unterteil:                          8  untere Hauptfacetten
                                         16  untere Rundistfacetten


 

Vereinfachte Schliffe des Brillanten sind der

  • Achtkant-Diamant, auch Single Cut genannt mit je 8 Facetten am  Ober- und Unterteil
  • Sechzehnkant, auch Swiss-Cut genannt mit je 16 Facetten am Ober- und Unterteil

Zu den modifizierten Brillantschliffen zählen

  • Navette oder Marquise
  • Tropfen, Pendeloque oder Poire
  • Oval- und Herzschliff

 

 
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